Zugverspätungen kosten täglich Millionen. Zwei Projekte der OST zeigen, wie intelligente Systeme Disponenten künftig entlasten und eine effizientere Nutzung des Rollmaterials ermöglichen. Dadurch soll der Bahnverkehr in Europa pünktlicher werden.
Wie hängen Denken und Bewegung zusammen? Ein Projekt der OST untersucht diese Frage und erforscht, wie kognitive und motorische Fähigkeiten gezielt trainiert werden können. Was im Sport beginnt, soll bald in der Physiotherapie zum Alltag werden.
Mithilfe von People Analytics spürt die OST Muster in Personaldaten auf, die auf Probleme wie Kündigungswellen oder geringe Motivation hinweisen. Das Ziel besteht darin, datenbasierte und faire Entscheidungen mit wirksamen HR-Strategien zu verbinden.
Bei der ersten AI@OST-Tagung zeigten Studierende und Fachleute die Einsatzmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz – von Landschaftsarchitektur über Betonrezepturen bis hin zur Drohnenanalyse. Den Publikumspreis gewann eine Lösung zur Planung von Grünräumen.
120 Meter unter Zürich reinigt eine Spezialmaschine die kilometerlangen Trinkwasserleitungen. An der OST entwickelt, arbeitet sie komplett analog und erfüllt höchste Hygienestandards. Sie trägt zur nachhaltigen Instandhaltung der Infrastruktur bei.
Ein neues Sensorsystem der OST erkennt frühzeitig Schwachstellen an Flussdämmen. Es misst Druck und Erosion zentimetergenau. Dadurch können Überschwemmungen verhindert und Pumpen effizienter gesteuert werden.
Forschende der OST und der ETH Zürich haben eine Recheneinheit entwickelt, die Windenergieanlagen sekundengenau steuert. Das spart Kosten, erhöht die Effizienz und macht Windstrom günstiger. So treiben Drucksensoren die Energiewende voran.
Forschende der OST entwickeln ein Hybridsystem, das nahtlos zwischen Rollstuhl und Exoskelett wechseln kann. Damit sind schnelles Fahren auf ebenen Flächen und selbstständiges Gehen möglich. Ein Meilenstein für mehr Mobilität und Lebensqualität im Alltag.
Aus recycelten Skischuhen und Lkw-Planen entsteht eine nachhaltige Smartphone-Schutzhülle. Das Upcycling-Projekt der OST und Freitag hat den Nachhaltigkeits-Award 2023 gewonnen: ein kreislauffähiges Produkt aus Abfall.
Forschende der OST haben eine Open-Source-Lösung entwickelt, mit der sich grosse Netzwerke samt Hardware, Software und Störfällen virtuell emulieren lassen. So lassen sich teure Investitionen vorab prüfen, ohne dass Kabel gezogen werden müssen.
Die Kreislaufwirtschaft bietet nachhaltige Lösungen, ohne dass es zwangsläufig zu Preiserhöhungen kommt. Die OST zeigt, wie Unternehmen und Gemeinden durch kluge Strategien und eine effiziente Nutzung von Ressourcen umweltfreundlich handeln können.
In Liberia ist sauberes Wasser oft ein Luxusgut, während Stromausfälle an der Tagesordnung sind. Die OST unterstützt eine Wasserstelle und eine Geburtsklinik mit Solaranlagen. So rettet erneuerbare Energie Leben und ermöglicht Bildung.
Berufsprofile wandeln sich schnell. Zwei Drittel der heutigen Auszubildenden werden in Berufen arbeiten, die es noch nicht gibt. Lebenslanges Lernen und internationale Mobilität, wie Auslandsemester, werden zur Schlüsselkompetenz der Zukunft.
Im Rahmen des Programms «DreamTeam» begleiten Studierende der OST Kinder aus benachteiligten Familien. Durch persönliche Zuwendung in der Freizeit stärken sie das Selbstvertrauen der Kinder und fördern ihre soziale und persönliche Entwicklung.
Aus einer Nebenidee ist ein wachsendes Unternehmen entstanden. Gian Caduff entwickelt in Graubünden Elektrolösungen für Landmaschinen. Mit Innovationsgeist, einem guten Netzwerk und Mut gründete der Absolvent der OST ein Start-up.
Bauingenieurin Julia Stürwald reiste ein halbes Jahr lang durch Afrika, um sich mit lokalen Fachleuten über nachhaltige Bauweisen auszutauschen. Ihr Ziel war es, zu lernen, was mit einfachen Mitteln in schnell wachsenden Städten möglich ist.