Vorarbeit an der OST ermöglicht Projekt
Das Projekt basiert auf einem fast abgeschlossenen, ebenfalls vom SNF geförderten Projekt am IET namens Aerosense, bei dem untersucht wurde, wie sich mithilfe von Drucksensoren die Windströmungen um eine Windenergieanlage exakt messen lassen. «Das ist ein Riesenerfolg für unser Forschungsteam», freut sich IET-Fachbereichsleiterin Sarah Barber, die sich seit Jahren mit dem Forschungsnetzwerk The Swiss Wind Energy R&D Network für mehr Zusammenarbeit in der Branche einsetzt.
Diese Vorarbeit an der OST soll nun im SNF-Folgeprojekt in der Praxis anwendbare Früchte tragen. Arbeitsteilung steht im Zentrum der insgesamt fünf Forschungsgruppen, wovon vier von Frauen geleitet werden. Das IET an der OST entwickelt vor allem die physikalischen Modelle und Simulationen, die der Berechnung der Windströmungen dienen. Ziel ist ein Edge-Computing-Modell, um eine ressourcenarme Datenverarbeitung mit günstigen Hardwarekomponenten zu ermöglichen.
Viel Energie zu tiefen Kosten
Dafür werden die Forschenden der OST zwischen März 2023 und 2027 zusammen mit der ETH Zürich zahlreiche Tests in einem riesigen Windkanal des französischen Partners Scientific and Technical Center for Building (CSTB) durchführen. «Ziel ist es, aus den Testdaten ein aerodynamisches Modell zu entwickeln und dieses auf einem Prozessor zu implementieren. Damit kann eine Windenergieanlage mit nur wenigen Sensoren immer das Beste aus den aktuellen Windverhältnissen herausholen und gleichzeitig den Verschleiss minimieren», erklärt Barber. Wie immer in der Energiebranche geht es also darum, möglichst viel Energie zu möglichst tiefen Kosten zu produzieren.
Kontakt
Dr. Julien Deparday
IET Institut für Energietechnik
+41 58 257 43 34
julien.deparday@ost.ch
Dr. Sarah Barber
IET Institut für Energietechnik
Fachbereichsleiterin Wind Energy Innovation
+41 58 257 42 62
sarah.barber@ost.ch

